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Minimalinvasive chirurgische Eingriffe

Minimalinvasive chirurgische Eingriffe bei Gelenken und Synovialräumen haben sich in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt. Diagnostik, Therapie und Rehabilitationsdauer wurden erheblich verbessert bzw. verkürzt.

Der erste Film zeigt eine Schädigung des medialen Rollkamms eines Knies eines 3-jährigen Vollblutrennpferdes. Die zystische Veränderung stellte sich in der Arthroskopie als Knorpeleinbruch mit nur geringem zystoiden Unterbaudefekt dar. Der zystoide Part wurde mit Medikamenten versorgt und der Knorpel geglättet. Die Prognose für die weitere Rennkarriere ist trotz des operativen Eingriffs als vorsichtig zu bezeichnen.

Osteochondrose im Kniegelenk, Behandlung eines 3-jährigen Vollblutrennpferdes



Der zweite Film zeigt einen 14-jährigen Warmblutwallach mit chronisch rezidivierender Lahmheit. Während der Arthroskopie wurde die Meniskusverletzung im inneren Bereich des Knies entfernt und geglättet.

Arthroskopie einer Meniskusverletzung



Die minimalinvasive Bauchchirurgie (Laparoskopie) setzt sich für bestimmte chirurgische Eingriffe in den letzten Jahren immer mehr durch. Besonders eine Diagnostik im Bauchraum bei z. B. chronischen Leberveränderungen durch Biopsien, Ovarektomien sowie Kryptorchiden-OPs (Hoden im Bauchraum zurückbehalten) lassen sich mit dieser Methode sehr gut durchführen. Die Operationsbelastung sowie die Reha-Zeiten können für den Patienten deutlich verkürzt werden.

Laparoskopie eines im Bauchraum zurückgehaltenen Hodens (Kryptorchide)



Hier ein Beispiel eines minimalinvasiven Eingriffs bei einem 4-jährigen Quarterhengst mit im Bauchraum befindlichen Hoden.