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Knochenszintigrafie

Die Knochenszintigrafie des Pferdes

Bei der Knochenszintigrafie wird dem Pferd ein radioaktives Medikament (Technetium an Diphosphat gebunden) in die Blutbahn injiziert. Diese Verbindung lagert sich innerhalb von drei Stunden in die Knochen des Pferdes ein. Im Bereich entzündlicher Prozesse reichert sie sich deutlich stärker an als in nicht entzündlich veränderten Knochenbereichen.

Mit Hilfe einer so genannten Gamma-Kamera kann nun das gesamte Skelettsystem einschließlich der Bandansätze auf entzündliche Prozesse untersucht werden. Im Gegensatz zur Röntgenaufnahme, die erst nach erfolgtem Knochenumbau Veränderungen sichtbar werden lässt, kann bei der Knochenszintigrafie eine Entzündung bereits im Frühstadium erkannt werden. Zudem lassen sich Bereiche wie z. B. das Becken (Iliosakralgelenke) oder die Wirbelkörper mit den kleinen Wirbelgelenken erfassen, die sonst diagnostisch nahezu unzugänglich sind.

In unserer Szintigrafiestation verfügen wir über eine Detektorkamera der neusten Generation der Firma MiE, an die das Bildverarbeitungssystem Scintron angegliedert ist. Wird bei Ihrem Pferd eine Knochenszintigrafie angeraten, so bitten wir Sie, das Pferd am Untersuchungstag bis 9 Uhr anzuliefern. Es wird dann für die Untersuchung vorbereitet und erhält das radioaktive Medikament injiziert. Die Untersuchung selbst erfolgt nach ca. drei Stunden unter Sedierung am stehenden Pferd. Es ist also keine Vollnarkose für diese Untersuchungsmethode notwendig! Aus strahlenschutzrechtlichen Gründen müssen die Pferde im Anschluss an die Knochenszintigrafie für 48 Stunden in speziellen Boxen verbleiben.


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